Unsere Voliere
...in Ruhe leben...
"Frei"flug-Anbau

In unserer „Endstelle“, einer von uns gebauten Voliere, dürfen Tauben, die nicht mehr auf die Straße können, ihren Lebensabend verbringen dürfen. Dort werden sie regelmäßig mit Futter und Wasser versorgt, dürfen baden, brüten und in Ruhe leben

Natürlich ist die Betreuung der Tauben zeit- und kostenintensiv, daher freuen wir uns über Paten, die jeweils für eine (oder zwei) Taube(n) einen Teil der Kosten übernehmen.

Möglich ist eine

Patenschaften für 10 Euro im Monat oder

Futterpatenschaft für 5 Euro im Monat

Mit einer Patenschaft unterstützt du den Ausbau unserer Voliere, die regelmäßigen Erneuerungen und Umbauten. 

Mit einer Futterpatenschaft schenkst du deiner Taube ihr Futter.

Auf der Straße hungern und verhungern die Tauben, in ihrem neuen Zuhause, unserer Endstelle, sollen sie nie wieder hungern müssen oder auf lange, schmerzhafte Futtersuche gehen.

Hier wird ihnen das Futter direkt vor den Schnabel gestellt und sie können fressen, wann und wie viel sie wollen.  

Die Formulare findest du hier, bitte übersende uns die ausgefüllten Formulare an unser Postfach: Patenschaft Stadttaube und SEPA-Lastschriftmandat

Zur Zeit suchen noch folgende Tauben einen Paten:

Taube Nr. 1 –  Tauboss

Taube Nr. 2 – Horst

Taube Nr. 6 – Nscho-tschi

Nscho-tschi, das jüngste der drei Küken, kam mit Brösel und Herzle aus einer Vergrämung zu uns.

Nscho-tschi erzählt dir gerne seine Geschichte.

Jetzt bin ja schon groß und kann besser damit klar kommen, was mir und meinem Geschwisterchen und meinen Freunden im April passiert ist.

Es war gruselig, denn als ich aus meinem Ei raus geschlüpft bin, war meine Mama noch da und mein Papa auch. Unter uns war immer wieder Lärm, meine Eltern haben mir gesagt, dass ich da vorsichtig sein muss, weil das Kinder sind und die jagen uns.

Und dann kamen da gruselige Männer, wir haben alle Angst bekommen, wir haben uns ganz, ganz klein gemacht, haben gehofft, dass sie uns nicht sehen. Sie sind dann auch wieder verschwunden und wir dachten, wir wären sicher.

Unsere Eltern haben uns weiter versorgt, wir waren glücklich, wenn auch hungrig, denn unsere Eltern haben nicht viel zu Essen gebracht. Aber wir waren sicher und beschützt, Mama und Papa waren ja da und haben uns in den Schlaf gesungen.

Aber dann… dann kamen die bösen, grusligen Männer wieder, sie waren in Begleitung von einer Frau, sie kamen immer näher und näher. Mama und Papa bekamen Angst und sind geflohen, ließen uns alleine zurück. Die Frau hat uns gepackt und wir bekamen höllische Angst, dann wurde alles dunkel.

Im April wurde uns gemeldet, dass auf einem Kindergarten vergrämt werden solle, sich aber niemand um eine Päppelstelle für eventuell gefundene Küken gekümmert hatte. Da gingen unsere Alarmsirenen an. Normalerweise arbeiten wir in dem Gebiet nicht, aber die Wildtierauffangstation wollte die Tauben auch nicht aufnehmen. Also organisierten wir rasch die Übernahme, erst wurde noch alles verneint, aber unsere Hartnäckigkeit zahlte sich aus und die drei durften bei einer liebevollen Pflegestelle groß werden.

Ein Leben auf der Straße würde bei ihm zu einem schnellen Ende führen, er zog mit Brösel und Herzle in unsere Voliere und genießt nun den Rundum-Service.

Tauben Nr. 8, 9 & 10 – Tick, Trick und Track

Tick, Trick und Track kamen aus einer Vergrämung in Ludwigshafen. Die Tauben hatten jahrelang, vielleicht sogar Jahrzehnte, an diesem Platz gebrütet, waren dann aber nicht mehr erwünscht. Wir konnten die drei und 37 andere Küken aus dem Gebäude retten. 

Sie wurden liebevoll von ihrer Pflegemama aufgepäppelt, durften zusammen als Gang leben und, als sie groß wurden, in die Voliere ziehen.